How-To: Businessplan
Diese Seite umfasst eine Anleitung zum Schreiben eines Businessplans. Sie können sich völlig frei entscheiden, ob sie den Businessplan selbst schreiben, Teile selbst schreiben oder den gesamten Plan von uns schreiben lassen. Bei uns können sie alle einzelnen Bestandteile des Businessplans beauftragen. Das heißt wenn sie die Marktanalyse, Wettbewerbsanalyse oder einen anderen Bestandteil des Businessplans nicht schreiben wollen, dann können sie uns beauftragen.
Einen Businessplan gibt es in unterschiedlichen Ausprägungen. Hier haben wir ihnen ein Beispiel zusammengestellt nach dem sie sich richten können. Sie können der Mustergliederung folgen oder sie nur als Orientierung verwenden. Jeder Teil dieses Beitrag beinhaltet die wichtigsten Fragen, die sie in dem jeweiligen Kapitel beantworten sollten.
Der Businessplan ist eine Marketingunterlage.
Sie verkaufen oder pitchen ihr Unternehmen an die Bank, die Agentur für Arbeit oder an eine ähnliche Institution. Dementsprechend muss der Businessplan immer an die Zielgruppe angepasst werden.
Executive Summary
Die Executive Summary ist ein Überblick über ihren Buisenssplan. Dementsprechend ist die Executive Summary eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Punkte ihres Businessplans. Im Executive Summary sollten sie ihre Motivation, ihre Geschäftsidee, ihren USP und ggf. ihre geplante Finanzierungsstruktur aufzeigen. Der USP oder der Unique Selling Point ist ihr Alleinstellungsmerkmal. Der USP hebt sie von der Konkurrenz ab und zeigt warum der Kunde bei ihnen kauft und nicht bei ihrem Wettbewerber. Der USP hört sich beängstigender an als er ist. Der USP passt sich immer an die Umstände an. Wenn sie einen Supermarkt direkt neben einem Lidl betreiben, dann können sie nicht einfach das selbe Sortiment anbieten, teurer sein und erwarten, dass der Kunde zu ihnen kommt. Sie machen also neben dem Lidl einen Delikatessenmarkt auf, der türkische Produkte anbietet. Machen sie aber auf den Dorf einen Supermarkt auf, kann der USP sein, dass es weit und breit keinen Supermarkt gibt.
Beim Executive Summary gilt: Halten sie sich kurz. Es geht hierbei nicht um die Details.
Unser Expertentipp:
Wer sein Geschäftsmodell. Nicht in 2 Sätzen zusammenfassen kann, der wird keine Kunden finden. Es ist essentiell dem Kunden das Produkt kurz und verständlich erklären zu können.
Das Executive Summary des Businessplans ist vergleichbar mit einem Elevator Pitch. Wenn das Executive Summary nicht passt, wird sich niemand den Businessplan durchlesen. Halten sie sich kurz, aber überzeugen sie mit ihrer Idee und ihrer Person.
Fazit: Behandeln sie die Executive Summary wie einen Elevator Pitch. Fassen sie ihre Geschäftsmodell, ihre Motivation und ihre Expertise kurz zusammen.
Folgende Fragen muss das Executive Summary beantworten:
- Wer ist das Gründerteam?
- Warum wollen sie gründen?
- Was ist das Produkt oder der Service?
- Was ist das Alleinstellungsmerkmal (USP)?
- Wo wollen sie gründen?
- (Welchen Kapitalbedarf haben sie?)
Wir empfehlen ihnen ihr Executive Summary selber zu schreiben. Es ist für einen Unternehmer wichtig, sich Selbst und die Geschäftsidee verkaufen zu können. Dennoch bieten wir Executive Summaries an. Sie können auch unabhängig vom Executive Summary hier eine Bewertung und Coaching für ihren Businessplan buchen.
Dafür brauchen wir:
- Ihren Businessplan
Inhaltsverzeichnis
Ihr Businessplan braucht auch ein Inhaltsverzeichnis, damit der Banker sich in ihrem Businessplan zurechtfindet.
Gründer
In dem Abschnitt Gründer vermarkten sie sich und oder ihr Gründerteam. Warum wollen sie gründen? Was sind ihre Qualifikationen? Was sind ihre Erfahrungen in der Berufswelt oder im Gründertum? Was sind ihre Stärken und was sind ihre Schwächen? Diese Analyse ihrer Stärken und Schwächen wird später in der SWOT-Analyse wieder aufgegriffen.
Viele Unternehmer machen sich jahrelang Gedanken, was ihre Geschäftsidee ist. Die wenigsten überlegen auch nur, warum sie überhaupt gründen wollen.
Unser Expertentipp: Überlegen sie sich genau, weshalb sie selbstständig werden wollen.
Unterschiedlich Menschen haben auch unterschiedliche Motivationen für die Selbstständigkeit. Das verdeutlicht die Beispiel der Gründung eines Reinigungsunternehmens. Es gibt Gründer, die gründen ein Reinigungsunternehmen, um reich zu werden. Andere müssen ihre Mutter pflegen und wollen deshalb zeitlich flexibel sein. Und wiederum weitere Gründer möchten einfach keinen Chef mehr haben.
Hier kommen sie zu dem detaillierten Text von Peter Saubert, der die Gründungsmotivation erklärt.
Die Erkenntnis über die Motivation ihrer Gründung macht sich bezahlt.
Unser Expertentip: Nur wer die Motivation seiner Gründung kennt, kann sein Unternehmen um sich herum bauen. Sie gründen für sich und sonst für keinen.
Wenn sie gründen, um reich zu werden, ist das Vorgehen ein anderes als wenn sie gründen, um Ruhe vor einem Chef und Mitarbeitern zu haben. Viele Unternehmer vergessen ihre ursprüngliche Motivation und fühlen sich damit gezwungen möglichst reich zu werden. Aber das ist nicht der einzige Grund ein Unternehmen zu gründen.
Fazit: Beschäftigen sie sich mit ihren Motivationen für die Gründung. Im Kapitel Gründer des Businessplans verkaufen sie das Gründerteam. Was ist die Motivation und warum sind sie der richtige das Unternehmen zu gründen.
Folgende Fragen sollten sie in diesem Kapitel beantworten:
- Was qualifiziert sie für die Gründung? Das heißt welche Erfahrungen, Ausbildungen, etc, haben sie schon gemacht, die ihnen bei der Gründung helfen können? Welches Können haben sie sich für die Gründung aneignen können?
- Warum wollen sie gründen und wie sind sie auf die Idee gekommen?
Wir empfehlen ihnen das Kapitel Gründer selber zu schreiben. Für einen Unternehmer ist es wichtig sich selber verkaufen zu können. Dennoch bieten wir ihnen an, das Kapitel Gründer für sie zu schreiben.
Dafür brauchen wir:
- Ihren Lebenslauf
- Ihre Gründungsmotivation
Geschäftsmodell und Strategie
In diesem Kapitel beschrieben sie ihr Geschäftsmodell und ihre Strategie. Bedenken sie: Banker sind keine Experten in ihrem Gebiet. Erklären sie die Idee einfach und verständlich. Ein Verlieren in den Details zeugt zwar für ihre Liebe zum Produkt, nicht aber von ihren Verkäuferfähigkeiten. Als Verkäufer müssen sie ihr dem Kunden einfach den Mehrwert ihres Produktes erklären können, nicht aber die technischen Details.
In dem Kapitel müssen folgende Fragen beantwortet werden:
- Was ist ihr Geschäftsmodell?
- Was ist ihr Kundennutzen?
- Typischerweise wird ein Business Modell Canvas verwendet. Sie können aber auch die Fragen aus dem Business beantworten. Die Fragen finden sie im Unterkapitel Business Model Canvas.
Gerne schreiben wir ihnen das Kapitel Geschäftsmodell und Strategie.
Dafür brauchen wir:
- Ihre Branche
- Ihr Geschäftsmodell
- Ihr Kundennutzen
- Was ist ihr Alleinstellungsmerkmal (USP)
Angebot und Kundennutzen
Angebot und Kundennutzen sind die zwei wichtigsten Bestandteile des Businessplans. Wer sein Angebot und den Kundennutzen nicht formulieren kann, der kann keinen Kunden für sich gewinnen. Versuchen sie ihr Angebot möglichst einfach und kurz zu erklären. Jedoch reicht ein Angebot ohne Kundennutzen nicht aus. Was nutzt ihr Produkt oder ihre Dienstleistung ihrem Kunden? Warum soll der Kunde ihr Produkt kaufen und nicht das der Konkurrenz? Die Antwort auf diese Frage nennt man den USP oder ausgeschrieben den Unique Selling Point. Wenn sie einen Supermarkt gründen wollen, kann ihr USP sein, dass es auf dem Dorf weit und breit keinen weiteren Supermarkt gibt. Wenn aber direkt daneben ein Lidl steht, dann müssen sich anders abgrenzen. Ein Beispiel sind türkische Feinkostläden, die ein anderes Sortiment anbieten als der Lidl und so nicht in den Preiswettkampf gezwungen werden. Der USP wird immer durch das verfügbare Angebot bestimmt. Wie unterscheidet sich ihr Nutzen von dem ihrer Mittbewerber.
Business Model Canvas
Ein Teil des Kapitels Geschäftsidee ist der Business Model Canvas. Der Business Modell Canvas umfasst ihre Schlüsselpartner, Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Wertangebote, Kundenbeziehungen, Kanäle, Kundensegmente, Kostenstruktur und Einnahmequellen. Online finden sie eine Vorlage für einen Business Model Canvas. Der Business Model Canvas zeigt gezielt ihre Abhängigkeiten und stellt ein Analysetool dar, ihre Geschäftsidee zu analysieren.
Markt & Trend
Das Kapitel Markt & Trend erklärt die Marktgegebenheiten und -trends ihrer Branche. In diesem Kapitel sollen sie zeigen, dass sie sich mit dem Markt auseinandergesetzt haben.
In der Markt- und Trendanalyse sollten sie folgende Fragen beantworten:
- Wie groß ist der Markt?
- Welchen Markt wollen sie bespielen?
- Welche neueren Entwicklungen gibt es und wie hat sich der Markt in der Vergangenheit verändert?
- Was sind die Gegebenheiten des Marktes?
- Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP)
Unser Expertentipp: Der Banker möchte in diesem Kapitel sehen, dass sie sich mit dem Markt auseinandergesetzt haben, realistische Zahlen liefern können und die Entwicklungen verstehen und kennen.
Gerne können sie bei uns ihre Markt- & Trendanalyse kaufen.
Wettbewerbsanalyse
Unser Expertentipp: Sollten ihre Wettbewerber veröffentlichungspflichtig sein, dann können sie sich an deren Zahlen orientieren. Sie bieten die realistischsten Anhaltspunkte für ihre Kalkulation, sowie zum Einschätzen der Größe des Wettbewerbers.
In diesem Kapitel sollten sie folgende Fragen beantworten:
- Wer sind ihre Mitbewerber?
- Welche Zielkunden haben die Mittbewerber und welche Zielkunden haben sie?
- Was unterscheidet sie von ihren Mitbewerbern?
- Was sind die Stärken und Schwächen der Mittbewerber?
Unser Expertentipp: Auch wenn sie von ihrem Unternehmen überzeugt sind, wirkt es unreflektiert, wenn sie in allen Aspekten dem Wettbewerber überlegen sind.
Natürlich können sie bei uns auch die Wettbewerbsanalyse kaufen.
Dafür brauchen wir:
- Die Adresse des Unternehmens
- Ihr Geschäftsmodell
- Ihre Branche
Marketing
Sie sollten in dem Kapitel folgende Fragen beantworten:
- Mit welchem Angebot gewinnen sie (welche) Kundschaft?
- Wie läuft die Kommunikation mit den Kunden ab? Welche Kanäle benutzen sie (Webseite, Social Media, …)?
- Wie wollen sie neue Kunden akquirieren?
Gerne erstellen wir für sie das Kapitel Marketing.
Dafür brauchen wir:
- Ihre Zielgruppe
- Ihre Branche
- Ihr Angebot
- Ihr Alleinstellungsmerkmal
- Ihre Kommunikationskanäle
- Ihre Strategie um Kunden zu akquirieren
Unternehmen & Organisation
In diesem Kapitel müssen sie folgende Fragen beantworten:
- Wollen sie Mitarbeiter anstellen?
- Welche Funktionen haben diese?
- Wer macht die Buchhaltung und Steuern?
- Was ist ihre Rechtsform?
- Wie hoch ist das Stammkapital?
- Wo wollen sie gründen?
Rechtsform
Die Wahl der richtigen Rechtsform ist nicht immer ganz einfach.
Hier kommen sie zu einem Artikel, der die Rechtsformwahl erklärt.
Bei uns können sie das Kapitel Unternehmen & Organisation beauftragen.
Dafür brauchen wir:
- Den Namen ihres Unternehmens
- Die Rechtsform
- Ihre Branche
- Ihr Team
Risikoanalyse
Die Risikoanalyse ist typischerweise eine SWOT-Analyse. Der Risikoteil sollte aber sich nicht nur auf die SWOT-Analyse beschränken. Die SWOT-Analyse an sich zeigt nur die Tatsache, dass sich der Unternehmer des Risikos bewusst ist. Der Risikoteil des Businessplans soll aber auch zeigen, wie der Unternehmer plant Risiken zu minimieren. Mögliche Methoden der Risikominimierung ist eine Versicherung oder das Bezahlen der Kunden auf Vorkasse. Es gibt noch viele weitere Methoden, um Risiken vorzubeugen.
Folgende Fragen sollten sie in diesem Kapitel beantworten:
- Welche Chancen/Risiken hat das Unternehmen?
- Welche der Stärken/Schwächen ihres Teams haben Auswirkung auf das Unternehmen?
- Wie wollen sie ihre Stärken und Chancen nutzen?
- Wie wollen sie ihre Risiken und Schwächen abschwächen?
Hier werden die Versicherungen erklärt.
Dafür brauchen wir:
- Ihren Standort
- Ihre Branche
- Ihr Geschäftsmodell
- Ihr Team
Kalkulation
Die Kalkulation ist stark abhängig von ihrem Geschäftsmodell. Sie sollten aber in der Kalkulation ihre Kosten und Preise erklären.
Folgende Kalkulationen können Teil ihres Businessplans sein:
- Stundensatzkalkulation bei Dienstleistungen
- Verkaufspreiskalkulation bei Produkten
- Kostenplanung
- Fixkosten
- Personalplanung
- …
Aktuell können wir keine Kalkulation für sie anbieten. Wir arbeiten an einer Lösung. Alternativ können sie den Businessplan als ganzes beauftragen. Sollten sie Probleme bei der Erstellung ihres Businessplans haben, dann jeden sie sich gerne bei der Peter Saubert – Unternehmensberatung.
Finanzplanung
Der Finanzplan besteht immer aus Liquiditätsplanung, Investitionsplanung und Erfolgsplanung. Die Investitionsplanung kann auch besagen, dass sie keine Investitionen brauchen. Dazu wollen Banken meist eine Worst-Case-Szenario-Kalkulation oder die Gewinnschwelle, um das Risiko einzuschätzen. Sollten sie eine Kapitalgesellschaft betreiben oder gründen wollen, dann brauchen sie eine Planbilanz. Überschuldung ist bei einer Kapitalgesellschaft Grund für eine Insolvenz. Um eine solche Insolvenz auszuschließen benötigt die Bank eine Planbilanz. Abhängig von der Branche könnten noch weitere Kalkulationen nötig werden.
Folgende Planungen sollten Teil ihres Businessplans sein:
- Liquiditätsplanung
- Investitions- und Abschreibungsplan
- Erfolgsplanung
- Gewinnschwelle/Worst-Case-Szenario-Kalkulation
- Planbilanz für Kapitalgesellschaften
- …
Aktuell können wir keine Finanzplanung für sie anbieten. Wir arbeiten an einer Lösung. Alternativ können sie den Businessplan als ganzes beauftragen. Sollten sie Probleme bei der Erstellung ihres Businessplans haben, dann jeden sie sich gerne bei der Peter Saubert – Unternehmensberatung.
Digitalisierung, Innovation und Nachhaltigkeit
Digitalisierung und Nachhaltigkeit sind die Trends unserer Zeit. Vor allem Nachhaltigkeit kann ihnen bei ihrer Finanzierung helfen. Was macht sie nachhaltig? Beachten sie dabei die ökonomische, ökologischen und sozialen Aspekte. Je nach Geschäftsidee ist dieses Kapitel wichtiger oder unwichtiger.
Folgende Fragen sollten sie in diesem Kapitel beantworten:
- Was ist ihre Nachhaltigkeitsstrategie?
- Was macht sie nachhaltig?
- Wie wollen sie digitalisieren, um ihre Prozesse zu vereinfachen?
- Welche Innovationen wollen sie vorantreiben?
Aktuell können wir dieses Kapitel noch nicht separat anbieten. Wir arbeiten an einer Lösung
Meilensteine
Die Meilensteine beschreiben ihr weiteres Vorgehen. Wann planen sie die Finanzierung sicherzustellen. Wann wollen sie ihr Patent anmelden (wenn sie eines anmelden wollen)? Wann wollen sie ihr Gewerbe anmelden und mit der Geschäftstätigkeit beginnen? Je nach Standort und Geschäftsmodell brauchen diese Prozesse länger oder kürzer. Wichtig ist es realistisch zu planen. Fragen sie ruhig eine künstliche Intelligenz und reflektieren sie die Antworten kritisch. Als Zeiteinschätzung kann die künstliche Intelligenz einen wertvolle Orientierung schaffen.
Wie empfehlen ihnen eine solche Planung selber zu machen. Sollten sie Probleme bei der Planung der Meilensteine haben empfehlen wir ihnen eine Gründungsberatung bei Peter Saubert. Wenn sie nicht wissen, was sie tun sollen, dann hilft eine Gründungsberatung.
Kritische Würdigung
Die folgenden Aspekte sollten in der Kritischen Würdigung reflektiert werden:
- Risiken
- Annahmen
- Schwachstellen
Gerne erstellen wir ihnen eine kritische Würdigung zu ihrem Businessplan. Dazu können sie hier ihren Businessplan bewerten lassen.
Dafür brauchen wir:
- Ihren Businessplan
Anlagen
In den Anlagen können sie ihre Qualifikationen und ihren Lebenslauf abheften.
In den Anlagen sollten sie die folgenden Unterlagen beifügen:
- Lebenslauf mit Zeugnissen
- Alle Kalkulationen und Planungen die sich nicht direkt in den Businessplan befinden
- Haushaltsrechnung
Sie haben ihren Businessplan schon geschrieben?
Sie brauchen einen Businessplan?
Hier können sie den Businessplan beauftragen. Füllen sie das Formular aus und wir senden ihnen ihr Angebot zu. Natürlich braucht das Formular für den Businessplan länger. Das ermöglicht uns aber einen Businessplan zu erstellen mit dem sie zu ihrer Finanzierung kommen.
Finden Sie hier das für Ihre Finanzierung notwendige Wissen
Finanzierungsprodukte
Hier finden sie unser gesamtes Angebot, um die Finanzierung. Wollen sie sich einen Überblick über unser Portfolio verschaffen? Dann sind sie hier richtig.
Inhaltsstoffe – Finanzierungsprodukte verstehen
Hier finden sie die Erklärungen zu unseren Finanzierungsprodukten. Verstehen sie etwas nicht oder wollen sie sich weiter über Finanzierungsmöglichkeiten informieren? Dann sind sie hier richtig.
Finanzierungsrezepte – How-To
Hier finden sie konkrete Anleitungen für konkrete Probleme. Haben sie ein Problem, welches sie lösen wollen? Dann sind sie hier richtig.
Häufige Fragen (FAQ)
Welche Verpflichtungen gehe ich mit der Anfrage ein?
Ihre Finanzierungsanfrage ist kostenlos und unverbindlich. Sie gehen mit der Anfrage noch keinen Vertrag ein.
Was passiert nach meiner Anfrage bei fivewi?
Die Anfragen werden von uns oder unseren Beantragungspartner (entweder selbst Vermittler oder Dienstleister) geprüft. Danach werden die Ihre Unterlagen bei den Finanzierungspartnern und Banken zur Prüfung eingereicht.
Je nach Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen kann es sein, dass die angefragte Bank sich bei Ihnen meldet. Wenn etwas falsch gelaufen ist, meldet sich ein Mitarbeiter unseres Beantragungspartner bei Ihnen und bittet, die Unterlagen nachzureichen.
Was passiert mit meinen Daten?
Damit prüfen wir ausschließlich Ihren Finanzierungswunsch. Ihre Daten geben wir nicht an Dritte weiter, wenn dies nicht zur angefragten Finanzierung notwendig ist. Einzelheiten erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Was ist bei Förderkrediten zu beachten?
In der Regel werden Förderkredite in den Angeboten der angefragten Banken berücksichtigt, um Ihnen möglichst attraktive Angebote machen zu können. Nicht immer ist ein Förderkredit der günstigste Kredit für Sie. In jedem Fall muss die Bank, die Ihnen einen Förderkredit anbietet, Sie auf die Bedingungen hinweisen.
Woher bekomme ich die Gesellschafterliste einer GmbH oder einer UG?
Oft wird eine Gesellschafterliste vom Notar mit erstellt, wenn die Gesellschaft gegründet wird. Einige Notare machen dies jedoch nicht. Eine Gesellschafterliste muss auch nicht notariell erstellt werden. Prinzipiell kann jeder Geschäftsführer eine Gesellschafterliste selbst erstellen. In der Gesellschafterliste müssen bestimmte Informationen enthalten sein. Diese sind
- Name und Adresse, gegebenenfalls Handelsregisternummer des Unternehmens
- Datum der Liste
- Name des Geschäftsführers
- Unterschrift des Geschäftsführers
- Tabelle mit folgenden Angaben zu den einzelnen Anteilen:
- Nummer der Anteile
- Prozent aller Anteile am Stammkapital
- Stammkapital des Anteils
- Name des Gesellschafters
- Adresse des Gesellschafters
- Steueridentnummer des Gesellschafters (nicht vorgeschrieben, aber hilfreich bei Bankgeschäften)
Die Anteile mit den Nummern können die Gesellschafter zusammengefasst werden.
Woher bekomme ich den Handelsregister Auszug einer GmbH oder einer UG?
Handelsregister Auszüge können kostenfrei und ohne Anmeldung beim Portal der Registerrerichte heruntergeladen werden. Die Adresse ist https://www.handelsregister.de/.
Woher bekomme ich einen Businessplan?
Einen Business Plan können Sie von einem Unternehmensberater erstellen lassen. Bitte achten Sie darauf, dass die Business Pläne auch tatsächlich finanzierungtauglich sind. Alternativ können Sie kostengünstig unseren Service nutzen. Mehr zu dem Thema "Businessplan erstellen lassen" finden Sie in unserem Serviceangebot.
Was ist bei Förderkrediten zu beachten?
In der Regel werden Förderkredite in den Angeboten der angefragten Banken berücksichtigt, um Ihnen möglichst attraktive Angebote machen zu können. Nicht immer ist ein Förderkredit der günstigste Kredit für Sie. In jedem Fall muss die Bank, die Ihnen einen Förderkredit anbietet, Sie auf die Bedingungen hinweisen.
Was ist ein Gesellschafter?
Ein Gesellschafter ist an der Firma beteiligt. Allen Gesellschaftern zusammen gehört die Firma.
Man kann jetzt noch zwischen stimmberechtigten und stillen Gesellschaften unterscheiden. Die stillen Gesellschafter nehmen keinen Einfluss auf die Geschäftspolitik und haben nur begrenzte Mitspracherechte.
Die Frage, was ist ein Gesellschafter, wird relativ häufig gestellt. Interessant ist: Das deutsche Recht definiert gar nicht, was ein Gesellschafter ist. Es wird immer vorausgesetzt, dass der am Wirtschaftsprozess teilnehmende Mensch die Bedeutung kennt.
Bei Personengesellschaften, wie Einzelunternehmen, GbR, e.K. oder OHG, sind die Gesellschafter die Inhaber. Diese sind immer stimmberechtigt.
Bei GmbH und UG (haftungsbeschränkt) sind die stimmberechtigten Gesellschafter die Person, die in Handelsregister eingetragen sind. Die stillen Gesellschafter oder stillen Gesellschaften in der GmbH oder UG werden nach außen hin in der Regel nicht genannt.
Bei einer AG sind die Gesellschafter die Aktionäre.
Was bedeutet Geschäftsführer?
Die meisten Personengesellschaften (Einzelunternehmen, GbR, e.K., OHG) haben keinen Geschäftsführer, da die Inhaber die Geschäfte selber führen. Bei den Personengesellschaften ist also in der Regel die Geschäftsführung eine Gesellschafter-Geschäftsführung.
Bei juristischen Personen (GmbH, UG) ist eine Geschäftsführung zwingend erforderlich. Der Geschäftsführer ist derjenige, der das Unternehmen handlungsfähig macht. Er entscheidet im Rahmen seiner Vollmacht und verantwortet die Handlung des Unternehmens. Fallen die Geschäftsführung und die Funktion als Gesellschafter zusammen, spricht man unter Umständen von einer Gesellschafter Geschäftsführung oder von einem Geschäftsführenden Gesellschafter. Es ist eine Gesellschafter-Entscheidung, ob der Gesellschafter in der Funktion als Geschäftsführer sich als Geschäftsführende Gesellschafter bezeichnen darf. Ein Geschäftsführender Gesellschafter tritt nicht nur als Vertreter des Unternehmens, sondern auch als Vertreter der Gesellschafterversammlung auf. (Wenn sie das nicht verstehen und eine GmbH oder UG gründen wollen, lassen Sie sich bitte zu dem Rechtsformen, den Pflichten von Geschäftsführern und den Konsequenzen beraten.)
Was sagt der SCHUFA- / Creditreform-Score?
Der Score der beiden Wirtschaftsauskunften Schufa und Creditreform sagt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kreditnehmer den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann. Bei 600 Punkten ist gar kein Geschäft mehr möglich. In der Regel wird es oberhalb 400 Punkte sehr schwierig Finanzierungen zu bekommen. Fragen Sie vor einer Finanzierungsanfrage, bitte unbedingt bei der SCHUFA für Privatperson / Personengesellschaften und bei der Crefo für juristische Personen (GmbH, UG) ihren Score ab.
Kreditanfragen, die nicht bewilligt werden, verschlechtern ihren Score weiter. Stellen Sie bitte keine Kreditanfragen mit einem Score von 400 oder größer. Oberhalb von 300 kann es teilweise schon recht schwierig werden, eine Finanzierung zu realisieren. Im Zweifel wenden Sie sich an einen Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Unternehmensfinanzierung. Wir empfehlen hier Peter Saubert.
Sollten sie Hilfe bei der Gründung ihres Unternehmens brauchen, empfehlen wir Peter Saubert – Unternehmensberatung für Gründung, Geschäftsmodelle und Unternehmensfinanzierung.
Die Unternehmensberatung Peter Saubert wurde 2023 als Top Consultant 2023 von Bundespräsident a.D. Christian Wulf ausgezeichnet. (Foto: KD Busch / compamedia )